Informationen zum Thema: Brustoperationen
 
Die klassische Brustvergrößerung ist schon lange nicht mehr der einzige medizinische Eingriff, den die plastische Chirurgie durchführt. In den letzten Jahren werden immer öfter Rückenschmerzen, auf eine zu schwere Brust zurückgeführt. Was lange noch nicht für jede Krankenkasse ein Grund ist, die Kosten zu tragen, aber in der Regel die Leiden eines Patienten stark reduzieren kann. Viele, und vor allem junge Frauen, leiden unter zu großen, und schweren Brüsten, so das sie nicht nur ihr äußeres unattraktiv finden, sondern auch mit den ständigen Blicken anderer, und den immer wieder kehrenden Rückenschmerzen, nicht mehr leben können.
Die Brustverkleinerung ist aber lediglich ein kleiner Teil der ästhetischen Medizin, auch die Brustvergrößerung, die immer noch einer der häufigsten Eingriffe geblieben ist, kann mittlerweile durchaus als Salonfähig bezeichnet werden. Natürlich gibt es auch hier verschiedenste Methoden, um ein entsprechendes Ergebnis zu erreichen. Hier kommt es vor allem auf die „größe“ des Eingriffs an. Handelt es sich zum Beispiel um eine Korrektur, einer Wachstumsstörung, durch die eine einzelne Brust deutlich kleiner geblieben ist, als die andere, so ist meistens eine Implantation von Eigenfett, die richtige Wahl. So kann, ohne ein größeres Risiko, ein Teil dieser Wachstumsstörungen ausgeglichen werden. Gerade dieser Bereich wird in den kommenden Jahren immer stärker wachsen, da die Methoden einfacher, und vor allem günstiger werden. Abnehmende Risiken, und geringere Kosten, sowie ein besseres Ansehen der plastischen Chirurgie sorgen dafür.
Der klassische Weg, eine Brust zu vergrößern ist, und bleibt allerdings, das einsetzen von Brustimplantaten. Diese sind schon seit einigen Jahren nicht mehr mit Silikon gefüllt. Die klassische Silikonbrust musste, aus gesundheitlichen Gründen, längst einem Salzwasserimplantat weichen. Dieses verursacht weniger Komplikationen, nach der OP, und kann auch bei dem gefürchteten Worst-Case Szenario, dem Platzen des Implantats, weniger Schaden anrichten. Natürlich ist ein solcher „Platzer“ immer noch eine Gefahr, und sicherlich nicht gesund, aber Salzwasser sorgt für wesentlich weniger Irritationen, und vermindert das Infektions-, bzw. Entzündungsrisiko.
Die neuen Methoden sind so angelegt, das man von außen nicht mehr sieht, das es sich um eine Operation gehandelt hat. Ein Kunde, oder eine Kundin, die keine zu „unrealistischen“ Wünsche mitbringt, wird auch nach dem Eingriff aussehen, als hätte sie ihre natürlich Brust. Natürlich sind diese Eingriffe immer noch ein kostspieliges Vergnügen, aber immerhin sind sie sicherer, günstigerer, und effektiver geworden. Stark abzuraten ist, und bleibt es aber, immer noch, günstige Angebote im Ausland zu nutzen. Hier sollte man nur zugreifen, wenn es sich um deutschsprachige Ärzte handelt, und man sich im Vorfeld ausreichend informieren konnte. Wichtig ist auch, das eine Nachsorge hierzulande gesichert ist, denn eventuelle Schäden, die durch einen unsachgemäß durchgeführten Eingriff, im Ausland, verursacht werden, wird hier in Deutschland kaum eine Krankenkasse tragen wollen.
 

 

Vorher-Nachher-Bilder
Das 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes das am 6.9 2005 in Kraft trat, bezog Schönheitsoperationen mit ein. Das Gesetz besagt dass vergleichende bildliche Darstellung durch so genannte Vorher-Nachher-Bilder nicht mehr erlaubt sind.